Unjust, The: Hammerhead

Year1987
Label/DistributionBig City Records
FormatLP
Musical styleUS Metal
Additional info-
Rarity grading
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3 out of 6 - Extremely rare!

Review

Dieses schwarze Stück Gold ist recht unbekannt, was vor allem daran liegt, daß die Plattenfirma eher Punkbands unter Vertrag hatte und auch das Cover von Hammerhead recht punkig aussieht. Die gesamte Platte ist ein Crossover vieler verschiedener Stile. So ist Burn in Hell oder Innocent Victim kraftvoller Powermetal, Where have I been, Frauds oder Worthless dagegen recht punkig. Der absolute Hammer ist jedoch der Sänger: Die meiste Zeit ist er voll angenehm in mittlerer Tonlage, dann schreit er King-mäßig und im nächsten Moment wird gegrunzt wie der böse Death Metaller. Unbedingt hörenswert! Vor allem wenn die Songs recht simpel aufgebaut sind, gewinnen sie durch den aberwitzigen Gesang unglaublich an Klasse. Die Band wurde mal mit Dark Angel verglichen, was ich aber absolut nicht unterstreichen kann, denn dazu sind sie viel zu melodisch. Wie gesagt, trotz daß einige Songs nicht unbedingt richtiger Metal sind, sondern eine Melange aus Metal, Thrash und Punk ist die Platte sehr gut. Alleine Der Song Innocent Victim ist sein Geld wert. Aber auch Ivans Revenge oder Hammerhead sind sehr gut. Wäre der Sänger nicht, würde die Kritik ehrlich gesagt weitaus schlechter ausfallen. Aber so bin ich doch sehr positiv der Platte gegenüber eingestellt. Trotzdem Vorsicht beim Kauf, denn der Spaß ist teuer und die Musik wird vielleicht doch nicht jedem gefallen. Falls ihr die Gelegenheit habt hört vorher rein!

Tracks
Side A:
Burn in Hell
Innocent Victims
Hammerhead

Side B:
Where have I been
Violence
Spys
Ivan's Revenge
Frauds
Worthless

Created / updated: 2012-07-24
Andreas Müller