Riot: Army of one

Year2006
Label/DistributionMetal Haven
FormatCD
Musical styleHeavy Metal
Additional info-
Rarity grading
ShieldShieldShieldShieldShieldShield
0 out of 6 - Not rare at all!

Review

Ein nettes AOR-Album haben uns RIOT da vorgelegt. Amerikanisch kommerziell für den Massenmarkt. Ein zwei eingängige Songs. Der Rest guter Durchschnitt. Was sagt da jemand "Fire down under", "Thundersteel" oder "Rock city", oder...? Lassen wir das. Mit desen Werken haben RIOT 2006 nicht mehr viel zu tun. Natürlich ist alles gut gemacht, der Sound ist druckvoll, die Produktion dreckig, aber Schunkel-Blues-Songs wie "Darker side of light" sind für eben die Käuferschicht des Adult Orientated Rock, oder wie das heißt. Vielleicht bin ich auch einfach noch nicht alt genug dafür? "Rock City" ist dagegen auf jeden Fall Heavy Metal und das war 1977. Aber ich wollte ja nichts vergleichen....Wer mir jetzt entgegenhält, ich kann mit US-Metal nichts anfangen, dem sei gesagt, daß ich auch die letzten eher durchschnittlichen Werke von RIOT in meine Sammlung geholt habe, aber "Army of One" beginnt mit dem Titelsong relativ druckvoll und täuscht Härte vor, kann jedoch die immer stärkere Hinwendung zu blues-rockigen Tönen nicht leugnen und das liegt nicht nur an der Stimme von Mike Di Meo. Wer grundsätzlich komerziellen US-Hard Rock mag und "Brethren of the long house" als das Maß aller Dinge bei RIOT ansieht (wobei die noch etwas eingängiger war als die neue), wird an "Army of one" seine Freude finden. Wer der Ansicht ist, daß "The privilege of Power" die letzte anhörbare Scheibe von RIOT war, sollte auf jeden Fall die Finger davon lassen.

Tracks
Army of one
Knockin at my door
Blinded
One more alibi
It all falls down
Helpin hand
The mystic
Still alive
Alive in the city
Shine
Stained mirror
Darker side of light

Created / updated: 2011-01-17
Stefan Riermaier