Prophecy: Prophecy

Year1984
Label/DistributionMetal Arc
FormatLP
Musical styleHeavy Metal
Additional info-
Rarity grading
ShieldShieldShieldShieldShieldShield
3 out of 6 - Extremely rare!

Review

Diese aus Montana stammende Band veröffentlichte ihr einziges Album privat wie so viele andere US Metal Bands ebenso vor und nach ihnen. Selbst der Karton hat eine Grammatur, bei der man Xena's Wurfring locker gegen die "Prophecy" Hülle ersetzen könnte. Für eine Eigenpressung erklingt ihr selbstbetiteltes Werk äußerst fett und krachig produziert. Leider mangelte es ihnen musikalisch größtenteils an Durchsetzungskraft. Die einzige Band die mir als Vergleich dazu einfällt ist Tyton auf ihrem Debüt "Castle Donnigton", zumindest auf Prophecy's stärkerer A-Seite. Der Sound ist nahezu identisch und teilweise sogar einzelne Songfrenquenzen. Tyton orientierten sich dann doch glücklicherweise am Power Metal, während Prophecy eher Mötley Crüe und Co. als Vorbilder heranzogen, allerdings mit weitaus deutlicherem Drang Heavy Metal zu spielen!
Selbst Douglas Koester klang stimmlich wie eine Mischung aus Tytons "Damien Lee" und Vince Neil (mit Hang zu Vince Neil), beides eher stimmlich minderbemittelte Sänger in der US Metal Geschichte, womit wir gleich den Schwachpunkt von Prophecy genannt hätten. Es gibt zwar mit "Demon in disguise" (bester Song des Albums), "Killer", "Killin' machine" und "Key to confusion" (klingt stellenweise irgendwie wie eine flottere Version von Ugly Kid Joe's "Cat in the cradle") ein paar durchaus brauchbare Nummern zu erwähnen, doch mit einem voluminöserem Vokalisten wären diese noch weitaus besser ausgefallen. Auf dem Musikersektor gibt es keine Beanstandungen, es ist geradezu schade 2 so talentierte Leadgitarristen zu "kennen" die nach nur einem Album nie wieder in Erscheinung traten.
Beim derzeitigen Preis der Scheibe und dem Wissen dass ich für mein Exemplar in den späten 90's 40 $ hinlegen musste (was heute in Euro auf keinen Fall reichen wird), würde ich an eurer Stelle recht suspekt einem Blindkauf ohne vorheriges Reinhören gegenüberstehen.


Hailing from Montana Prophecy managed to release this single album only on their very own label Metal Arc Records with an extra thick cardboard that could be also the replacement for Xena's flying fight ring. The fat production and partly even song parts on the heavier A-Seite do show alot of similarities to the Texas band Tyton on their debut "Castle Donnington" including the vocalist voice which reminds to a mix of Tyton's "Damien Lee" and Vince Neil, 2 of the surely worst vocalists in the US Metal history. But musically Prophecy did follow more or less Mötley Crüe's path on albums like "Too fast for love" or "Shout at the devil" with some true Metal songs like "Demon in disguise" (best track on the album), "Killer", "Killin' machine" and "Key to confusion" (which sounds partly like a faster version of Ugly Kid Joe's "Cat in the cradle"). The musicianship is once again fantastic, 2 great lead guitarists complete the line up who will give you alot of please with their squealing solos. But however, "Prophecy" surely isn't an album worth to hunt for. I don't know, maybe with a more rough vocalist "Prophecy" could sound alot better and especially heavier, so I think it's VERY important that you listen first what you want to buy, since it's not one of the cheapest US Metal records at all.
(Futuresynner)



Prophecy waren eine weitere gute Metal Band, die nie eine größere Bekanntheit erlangte. Schade, denn die Songs waren trotz der teilweise etwas süßlichen, mehrstimmigen Refrains richtig gut. Starke Gitarren, einprägsame Songs, ordentlicher Sänger und schwache Produktion zeichnen ein nettes Album aus, dass vor allem bei auch dem softeren Metal zugewandten Sammlern auf die Suchliste sollte.

Tracks
Don't tease me please
The experience
Killer
Is it true?
Killin' machine
Demon in disguise
Night of the executioner
Key to confusion
Endless melody
Weeklong love affair

Created / updated: 2011-03-19
FutureSynner, Stefan Wille