Dietrich: Red Alert

Year1982
Label/DistributionPrivate
Format10inch
Musical styleHeavy Metal
Additional info-
Rarity grading
ShieldShieldShieldShieldShieldShield
3 out of 6 - Extremely rare!

Review

The only remarkable thing about this 10 inch is: It is a 10inch. The four songs show boring AOR sound, not even Hard Rock. Only die-hard US hunters need this item.



Deutlich NWoBHM-beeinflusste Scheibe, die Dietrich. Sicher angesichts des Jahres nicht verwunderlich. Der Opener "Red Alert" mit seinem Stakkato-Gesang kommt recht flott rüber, während "City of Night" mit vielen ruhigen Passagen und einem emotionalen Riff aufwartet. "Money" ist dann ein eher 70er-orientierter Stampfer, bevor die Ballade "Just weren't meant for me" diese Mini ordentlich abschließt. Für Komplettisten.


Diese recht rare US-Eigenpressung ist auch ein Kuriosum. Wer ließ schon seine 4 Song EP auf 10 pressen? Mir fällt da spontan nur Snow ein. Aber egal, gehen wir zum musikalischen Inhalt. Die 4 Songs bieten eine bunte Mischung verschiedener Sounds, Red Alert und Money sind recht zahme Hard Rock/Metal Songs, während City of Night ein langes, düsteres Stück ist, das zwar nicht wirklich richtig gut, aber fast einzigartig ist. Hier wird mit Sounds experimentiert um eine krasse Atmosphäre zu schaffen. Das ist Dietrich auch gelungen. Der Abschlußtrack Just weren’t meant for me ist eine Ballade, die in meinen Augen der beste Track der 10 darstellt. Dieser Song ist wirklich schön und weiß durch den Klaviereinsatz voll und ganz zu überzeugen. Auch der Sänger läßt eigentlich keine Wünsche offen. Bleibt also resümierend zu sagen, daß 2 der 4 Songs echt hörenswert sind. Nicht gerade eine spitzen Ausbeute, aber was solls. Allzuteuer ist die Scheibe auch nicht. Übrigens ist diese 10 die (meines Wissens) erste, von Bill Metoyer aufgenommene Scheibe und nicht Nasty Savage, wie er behauptet. Daher ist der Sound natürlich recht gut.
(Andreas Müller)

Tracks
Red Alert
City of night
Money
Just werent meant for me

Created / updated: 2011-03-10
Andreas Müller, Stefan Wille