Bishop Steel: Killing asylum

Year1991
Label/DistributionPrivate
FormatMini-LP
Musical styleUS Metal
Additional infoTape comes with complete Coverartwork Vinyl is a limited edition of 300 copies
Rarity grading
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5 out of 6 - Almost impossible to find!

Review

Great, outstanding US-Metal! Sadly weak Demo-sound and no real cover. The song "Killing asylum" is a must to hear Power Metal killer, the rest still far above average! If you ever come across it - get it!!!

Dieses schöne Stück ist so rar, das es wohl ein unmögliches ist, in nächster Zeit in den Genuss zu kommen, "Killing Asylum" sein Eigen zu nennen. Geplant war, die 4 Songs (incl. Instrumental) als Demo zu veröffentlichen. Meinem Exemplar liegt sogar das Democover bei. Aus ungeklärten Gründen hat man das Teil dann doch auf Vinyl gepresst und in schwarzem Lochcover veröffentlicht (Peinlich, es gibt die EP sogar doch auch als Demo, wie ich vor kurzem festgestellt habe) . Allerdings nur als, wenn man Insiderkreisen Glauben schenkt, auf 300 Stück limitierte Promopressung. Könnte jedoch schon stimmen, wenn man bedenkt, wer überhaupt diese Platte besitzt. Nun aber zum wichtigsten und zwar der Musik! Wie so oft bei so Monsterraries stimmt die Musik von vorne bis hinten. Gestartet wird mit "On and on" und legt damit einen uptempo Powermetal Song vor, der richtig super ist!!! Typischer spät 80er-früh 90er Metal wie er kaum besser gemacht werden kann. Gitarenharmonien gibt es en Masse und der Sänger klingt zwar etwas ungewöhnlich, ist jedoch sehr gut und eigenständig. Genau so muss Metal klingen und alles wird gut!!! Gefolgt wird dieses Lehrstück von "Lonely Days", dem weichsten Song der insgesamt drei. Der Stil ist der selbe wie bei vorherigen Song, nur eben etwas weicher. Ich drücke es mal ganz vorsichtig als Powerhalbballade aus. Klingt scheiße, aber so ist es halt. Auch dieses Lied weiß völlig zu überzeugen, das muss klar sein. Dann kommt mit "Killing Asylum" das 7-minütige Kernstück der 12. Dieses Lied ist musikalisch etwas anders gelagert als der Rest, wird hier doch sehr wuchtiger Powermetal geboten. Nichts mehr mit uptempo wie bei "On and on", sondern schleppend und echt aggressiv mit einem recht düsteren Unterton. Auch hier wieder Daumen weit nach oben für so einen tollen Song. Die vielen Parts machen "Killing Asylum" zusätzlich noch interessant und schaffen so Stimmungsbögen, die einfach brillant sind. Der Abschlußtrack "Sacred Starr" ist ein kurzes Akustikinstrumental und auch sehr schön. Mehr braucht man aber dazu nicht sagen. So, am Ende bleibt also resümierend zu sagen, das man es hier mit einem wahren Highlight des US-Powermetal zu tun hat. Leider ist der Sound nicht so toll, aber das entschuldigen wir mal... Dies ist jedoch der einzige Kritikpunkt an der sonst (fast) perfekten Platte! Die Suche wird jedoch fast aussichtslos werden. Falls ihr doch fündig werden solltet empfehle ich euch einen dicken Geldbeutel. Kauft Leute kauft, es sind rein theoretisch noch 299 Stück im Umlauf. Viel Glück!!! (Andreas Müller)


Auf 300 Einheiten limitierte Promo-Mini, die mal über Hellion zu beziehen war... Nun ja, was bekommt man für den heute benötigten Kredit? Song Nummer eins, "On and on", ist ein donnernder, powergeladener Track der Spitzenklasse. Mit "Lonely Days" folgt eine Ballade, die aber auch ihresgleichen sucht, stark! "Killing Asylum" geht über sieben Minuten wieder voll auf die 12. Der Song beginnt mit Intro, steigert sich über einen schleppenden Part hin bis zu einem Hammer-Riff, um dann wieder in einen Akustik-Part zu münden, bevor das Finale auf einen hereinbricht! "Sacred Starr" ist dann ein kurzes Akustik-Gitarrensolo zum Abschied. Die Soundqualität ist durchwachsen, für eine Promo aber ganz ok.
Fazit: ein Highlight, das aber massiv auf die Kohlen geht und auch angesichts nur dreier Songs (plus Solo) nur bedingt zu empfehlen ist.

Tracks
On and on
Lonely days
Killing asylum
Sacred starr

Created / updated: 2011-03-09
Andreas Müller, Stefan Wille