Attacker: The unknown

Year2006
Label/DistributionSentinel Steel
FormatLP, CD
Musical styleHeavy Metal
Additional info-
Rarity grading
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0 out of 6 - Not rare at all!

Review

Im Gegensatz zu Soul Taker bin ich von "The unknown" freudig überrascht. Nach wie vor muß ich mich an Rob Mitchells hohes Organ, welches mir immer noch als eine Mischung aus Rob Halford, King Diamond und Udo Dierkschneider vorkommt erstmal gewöhnen, aber kommen wir zu den Songs. Speediger US-Metal, wie man es von ATTACKER gewohnt ist, aber im Gegensatz zum Vorgänger ist alles geradliniger und die Breaks sitzen richtig, was gleich der Opener "This is power" unterstreicht und im folgenden immer besser zur Geltung kommt. Der Titelsong ist ein gutes Beispiel, wie man eine MERCYFUL FATE-songline schreibt und dann in einen eingängigen Refrain münden läßt. "Nail it down" ist mir zu sehr von JUDAS PRIEST geklaut. Freunde von Texas-Metal sollten bei "Your own word" auf ihre Kosten kommen, während mir das mit guten Breaks durchsetzte leicht epische "Devils war" besonders positiv auffällt. Einer der stärksten Songs, die ATTACKER bisher geschrieben haben. Warum man die Songs 9-11 als Bonustracks bezeichnet ist mir ein Rätsel. Beide Songs passen zum anderen Material und scheinen zur gleichen Aufnahmesession zu gehören. Das harte "Fear of disgrace" beschließt ein interessantes sehr typisches US-Metal-Album, welches zwar eindeutig in den 80ern verwurzelt ist, aber soundtechnisch sehr stark produziert wurde.

Tracks
This is power
Anger Aggression
Blessed with this curse
The unknown
Nail it down
I am sinnn
Your own world
Devils war
Brainshake
Tieneblas
Fear of disgrace

Created / updated: 2011-01-17
Stefan Riermaier