Pertness: From the beginning to the end

Year2010
Label/DistributionKarthago
FormatCD
Musical styleHeavy Metal
Additional infolimited edition comes with coloured tray (dark blue)
Rarity grading
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0 out of 6 - Not rare at all!

Review

Der Nachfolger zu "Seven times eternity" beglückt im Frühjahr 2010 bei schlechtem Wetter zumindest die Ohren. Der Opener "From the beginning" hat gleich wieder eine für PERTNESS so typische super einprägsame Hookline. Das geht jetzt wieder stundenlang nicht aus dem Kopf. Das gleiche gilt für "Invisible chains", 2. Song auf der CD.

"From the beginning to the end" ist abwechslungsreicher als der Vorgänger und das zeigt sich zum Beispiel gleich in "Foggy dew", einem irischen Folksong den man äußerst gelungen in SKYCLAD-Manier bearbeitet hat. Das düstere "Blood rain" folgt und hat natürlich auch wieder einen starken Refrain. Das ist halt die absolut starke Seite der Band und mancher wird sagen, wo sind denn vertrackte oder verschachtelte Songs? Haben PERTNESS nicht. Sie verzichten auf progressive Elemente, genauso wie sie auf eine "süßliche" Stimme verzichten, um nicht ins STRATOVARIUS-Fahrwasser zu gelangen.

Das ginge wahrscheinlich eh nicht wirklich, da knallige Hämmer wie "My prophecy" um einiges zu heftig wären.

Dank des perfekten Sounds kommt die Härte durch, die sich so mit mancher Black oder Death Metal-Band messen lassen kann. Mit "Another innocent victim" ist dann auch direkte Nähe zu PARADISE LOST hergestellt, um dann bei "The legacy" sofort zum Epic Metal a la MANOWAR überzuwechseln. Den Song hätten MANOWAR auch gerne, sind aber in der letzten Zeit oftmals nicht ganz in der Lage dazu.

Zum Glück bleibt Tom Schluchters Stimme immer im harten Gesangsbereich und driftet nicht in Elchgegrunze ab. Quasi soundexperimentell gibt man sich mit "Decline" und bleibt doch im traditionellen Metal. Mit der Härte übertreiben es PERTNESS dann bei "Walk alone", dem einzigen schwächeren Song auf der Scheibe. Live ist das vielleicht ganz ok, aber auf CD belanglos. Zum Glück bleibt es dabei. "Remember their faces" und "The end" bringen die Band zu alter Stärke zurück.

Witzige Idee übrigens, das Coverartwork des ersten Albums so zu gestalten, daß es im Gegensatz zur Idylle des Vorgängers nun eine zerstörte Szenerie zeigt. Dazu ein dunkelblaues Tray in den Farben, die im Bild verwendet worden sind. Da passt wirklich alles zusammen.

The follow up to "Seven times eternity" shows the band PERTNESS stronger than ever if this is possible after the outstanding Debut album.

"From the beginning to the end" again includes the typical trademarks PERTNESS established on their first album. This means great hooks (Listen to "From the beginning" or "Invissible chains" or "Foggy dew") and enormous power (all songs).

So the range is wide between elements of STRATOVARIUS (old albums), MANOWAR and even PARADISE LOST. The sound is perfect "swiss quality" and a must for a band like this. So if you are into hard and powerful Metal with very catchy hooklines you will love PERTNESS second strike.

A very funny idea by the way: "From the beginnng..." has a very similar artwork to the first album with the difference that the ideal landscape from "Seven times eternity" now is replaced with a destroyed town (in the same mountains).

In fact all fits perfectly together, so we will excuse the one one and only weak song "Walk alone". The other 10 Songs is Heavy Metal as Heavy Metal must be.

Tracks
1. From the Beginning
2. Invisible Chains
3. Foggy Dew
4. Blood Rain
5. My Prophecy
6. Another Innocent Victim
7. The Legacy
8. Decline
9. Walk Alone
10. Remember Their Ffaces
11. The End

Created / updated: 2011-01-17
Markus Tost