Magia Negra: Same

Year1986
Label/DistributionPrivate
FormatMini-LP
Musical styleHeavy Metal
Additional info-
Rarity grading
ShieldShieldShieldShieldShieldShield
4 out of 6 - Incredibly rare!

Review

Immer beliebter bei den ruhelosen Sammlern werden die Fundstücke aus dem Lande der sinnlosen Stierkämpfe, nicht zuletzt dank der größtenteils gipfelgradigen Qualität, welche unter dem Einfluss der Südsonnenbestrahlung emporkreucht. Corre stellt mit seinem schweren NWOBHM-Riff gleich eine schorfige Neandertalerkeule zur Schau, alles andere als die hier modellierte Antik-Produktion wäre stimmungsverwerflich. Der in hohen Jaullagen herumstreunende Sangeskünstler veredelt die gebotene Ansammlung garstig-düsterer Notenhaufen, ANGEL WITCH und WITCHFYNDE zeigen ihre bösen, dämonischen Fratzen. Die zweite Episode eröffnet mit einem Klimper-Intro, prägnant überspringend in ein fett-englisches Metal-Urvieh. Ramon zeigt bei den höchsten Kehlkopfverrenkungen dann doch leichte Anflüge von Lungenschwäche, welche sich letztendlich aber als ohrenverträglich darstellen und dank der famosen Gitarrenarbeit des Axe-Duos gnadenlos zugepflastert werden. Cara "B" zwingt den geneigten Zuhörer zur alsbaldigen Huldigung dieses Spanienschwarmes, der Gitarrengalopp scheucht den Blutdruck in die Birne, die allgegenwärtige Opferstimmung, welche vergleichsweise auch auf der ersten MERCYFUL FATE-EP präsent war, massiert den Herzmuskel bis zum Exzess, die sägenden 70-er Soli vervollkommnen das Spiel mit dem Trommelfell. Weiter geht’s mit Marnea, das die ganze Breite des Heavy Metal auffährt, nicht um diesen neu zu definieren, aber uns in Zeiten wie den heutigen eine Art reinigende Wirkung zuteil werden lässt. Der emotionale OZZY-Einstieg, lieblich umspielt von einem Gitarrenblütenbeet, weist den Weg in eine musikalisch befriedigende Soundbotanik, um sich darin ebergleich wälzen zu können. Jetzt greift ein korpulentes Riff in die Suhlmulde, BLACK SABBATH schielen um die Ecke, um ein Treffen mit der Elite des NWOBHM zu erhaschen. Die eigenwillige Rhythmik verzückt, erzeugt eine Spannung, der man nicht entsagen kann, dann schlagen jäh angeheuerte MAIDEN-Peitschenhiebe gnadenlos um sich. Nur der anklagende Refrain vermag den Reigen vielleicht noch zu in die Knie zu zwingen, aber nein, ein überfüttertes Gitarrentier stemmt sich vehement dagegen, der Saitenkampf kann erneut beginnen. Jetzt steigert sich das Schlachttempo, das MAIDEN-Monster erobert die Front unverhofft zurück. Der Kreis schließt sich wieder, OZZYs Heimkehr wurde beschlossen, sechseinhalb Minuten pure Metalllust beendet.


This band comes from Valencia and they only released this same titled EP that contains two good compositions in side A and two metal anthems in side B. Especially "Galope mortal" kills with high-pitched vocals and amazing guitar leads while "Marnea" is a semi-ballad song used as a cocnclusion of this EP which is common among many wantlists.

Tracks
1) Corre
2) Asesino Pecador

1) Galope Mortal
2) Marnea

Created / updated: 2012-08-11
Charly Reckendorfer, Vaggelis Fotakis