Metrock: A kind of Hell

Year1993
Label/DistributionElectrecord
FormatLP
Musical styleHeavy Metal
Additional info-
Rarity grading
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2 out of 6 - Quite rare!

Review

Im Gegensatz zu Jens Häfner, der die Rumänen METROCK im Rare Records No. 8 recht negativ abfertigte, finde ich "A Kind Of Hell" eigentlich recht gelungen, ja sogar richtig geil! Zwar sind modernere Einflüsse solcher Bands wie BIOHAZARD oder MACHINE HEAD durchaus spürbar (vor allem im Gitarrenbereich) - man Bedenke die Platte stammt aus dem Jahre 1993, aber die Band kracht mit einer beeindruckenden Metamorphose aus Power Metal und ein klein wenig Neo-Industrial-Metal extrem HEAVY in die Stube. Glaubt man nach dem instrumentalen Intro die Leibhaftigen SLAYER in der Muschel zu vernehmen (der Beginn hat frappante Ähnlichkeiten zu "Seasons In The Abyss"), rauschen METROCK kurz danach mit einem Gemisch aus monströs fetten Gitarrengeriffe und kraftvollen, akzentfreien Vocals durchs Gemäuer. Mit Ausnahme des unsäglichen rockig/Neo Metal angehauchten "Sexhammer", darf sich der Sammler schmatzend auf ein paar genüßliche Power-Metal Schwarten freuen, die zum gnadenlosen bangen einladen. "Bloody Planet", "Spit" und die komplette Nackenbrecher B-Seite mit "Black Evil", "Untermensche", "Horrorshow" und dem absoluten Highlight "Warrior" (genialer Mix aus Neo- und Epic-Metal) dürften von jedem Sammler Himmel-hoch-jauchzend inhaliert werden. Zum drüberstreuen erfreut man sich an einem (leider auf recht dünnen Karton gedruckten) schönen Fantasy-Cover und man nimmt schmunzelnd zur Kenntnis, das die Band (den Photos nach zu urteilen), aus einer Verbrecher Kartei zusammen gestellt wurde (very düster die fünf Rumänen ;)). Schluß, aus, kaufen...

Tracks
1) Intro
2) Bloody Planet
3) Sexhammer
4) Spit
5) Kill These Hookers (Jack The Ripper)

1) Black Evil
2) Untermensche
3) Horrorshow
4) Warrior

Created / updated: 2011-01-17
Charly Kogler