Steel Maid: Raptor

Year2010
Label/DistributionKarthago
FormatCD
Musical styleHeavy Metal
Additional infolimited edition with coloured tray
Rarity grading
ShieldShieldShieldShieldShieldShield
0 out of 6 - Not rare at all!

Review

Nachdem mich ja RAVAGEs Nachfolgealbum von "Spectral rider" nicht so wirklich vom Stuhl gerissen hat, war ich gespannt, was Al Firicano und Dirk Johannsen mit ihrer gemeinsamen Band STEEL MAID bieten würden.

Al hatte angekündigt, näher Richtung JUDAS PRIEST zu gehen und die etwas belanglosen highspeed-symphonic-Elemente sind auf "Raptor" tatsächlich unfauffindbar. "Unbreakable" könnte auf "British steel" gestanden haben, aber es ist kein Brite in der Band. Al hat natürlich als Amerikaner den Vorteil, daß er englisch kann und natürlich -wie allgemein bekannt- eine sehr eigenständige Stimme hat, was "Raptor" sehr zu gute kommt.

Alles, aber auch wirklich alles wurde hier auf 80er Jahre Metal getrimmt und so ist vom rumpeligen Sound bis hin zu den Songs alles wie direkt aus den 80ern. Nach der Speedhymne "Metal war" kommt mit "Hellwings of fire" erneut eine Powerhymne die die Lauscher durchpustet. Sowas hätte man sich auf "The end of tomorrow" gewünscht, welches neben seinem zugegebenermaßen genialen Titelsong vieles vermissen ließ.

STEEL MAIDs "Raptor" ist eine konsequente Weiterentwicklung von RAVAGEs "Spectral rider". Leider ist der Sound auch diesem Werk angenähert, aber dadurch natürlich 80er authentisch.

Wie auf jedem Album das Al eingespielt hat, ist auch auf "Raptor" ein Song, der so dermaßen "over the top" und für die Ewigkeit des Heavy Metal gespielt wurde, dass ihn JEDER mal gehört haben sollte. Was "Curse of heaven" und "The end of tomorrow" für die jeweiligen Alben waren, ist "Armageddon" für "Raptor". Die Hymne schlechthin, allerdings geschrieben von Dirk Johannsen und auch wenn STEEL MAID nicht RAVAGE sind, wird Al nicht umhin kommen, diesen Song auch mit seiner US-Band zu spielen.

Zum Schluß gibts noch eine Ballade, das heißt "The falling angel" wurde nochmal als Akkustik-Version eingespielt und überzeugt auf ganzer Linie. Hoffen wir, daß uns STEEL MAID erhalten bleiben und Al und Dirk an einem Nachfolger arbeiten. Aber das liegt ja bekanntlich am Erfolg und da ist der Metal-Fan gefragt...und sicher nicht der kreuzdämliche, der sich alles nur von illegalen Webseiten auf seinen MP3-Player zieht. STEEL MAID haben ihre Chance verdient.

Al from RAVAGE with his second project STEEL MAID. "Raptor" was intended to be more 80s, more JUDAS PRIEST, more basic and more true spirit.

In fact it is. The mastermind behind the songs Dirk Johannsen did his best to show that STEEL MAID is different from RAVAGE although the unique vocals from Al Firicano (RAVAGE) proove a similarity between both bands.

If you like "Spectral rider" you will be not disappointed in any case with "Raptor". If you prefer "The end of tomorrow" maybe you will miss the great sound and a more "middle of the road"-style (except the incredible title-songs)

"Raptor" is very raw and the songs could have been written in 1983, so don't expect that you will listen to an album made in 2010. No, inside your CD-player there is another year and the songs cry for being released in vinyl-format. As I know this is not planned due to lack of money. A PITY!

Finally like the RAVAGE-works also "Raptor" has a song which is so much over the top that you will never forget it. "Armageddon" is what "Curse of heaven" and "The end of tomorrow" were on the RAVAGE albums. Another song for eternity but this time not written by Al himself but from guitarist Dirk Johannsen.

Quite often ballads are not liked too much from Metal-listeners, but the acoustic version from "The falling angel" is fantastic.

A fine coverartwork makes this remarkable album complete. For true Metalheads, 80s Metal fans, so done for the readers of this page and review.

Tracks
Hellraiser
Unbreakable
Metal war
Hellwings of fire
Die fast
Lovebreaker
Armageddon
The falling angel
Raptor
The falling angel (unplugged Version)

Created / updated: 2011-01-17
Markus Tost