King Leoric: Lingua Regis

Year2013
Label/DistributionPrivate
FormatCD
Musical styleHeavy Metal
Additional info-
Rarity grading
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0 out of 6 - Not rare at all!

Review

Nach zwei überzeugenden Vorgängern war ich sehr gespannt auf das dritte Werk der Niedersachsen. Natürlich fällt sofort das Cover ins Auge. Kult! Die Kindergartenzeichnung eines Königskopfes ist schon so "80er-privatpressungmäßig", dass man denkt, das Album wäre von 1985 und so muß es natürlich vor allem musikalisch sein!
Sehr episch und MANOWAR-mäßig geht dann gleich der gelungene Opener "Master of the kings" los. Kompositorisch noch besser gefällt mir "Time steals your days". Der Titelsong "Lingua Regis" ist dann auch episch, eingängig und trotz gemäßigteren Tempos sehr druckvoll. Hier fällt erneut auf, daß KING LEORIC wirklich Songs schreiben können. Das sollte natürlich für Bands, die sich an die Öffentlichkeit wagen, eine Selbstverständlichkeit sein, aber dass wir von halbgaren Heavy Metal-Erzeugnissen überschwemmt werden ist ja nichts neues.
Aus diesem Grund erfreut man sich doch gleich doppelt, wenn eine Band aus dem trüben Allerlei herausragt. Im Jahr 2013 ist die Qualität der Veröffentlichungen wieder gestiegen und so reiht sich "Lingua Regis" sofort in die Oberliga des deutschen Heavy Metal ein. Jens Wunder hat zum Glück auch eine absolut passende Stimme zu dieser Art von Musik. Glücklicherweise nicht zu hoch -also nichts für Fans von typischen US-Metal Sängern- und mit viel Dynamik passt er sich den Kompositionen perfekt an.
Nicht alles ist Gold was auf der CD so glänzt, aber das meiste. "Awaiting Armageddon" ist einer der wenigen durchschnittlichen Songs auf dem Album, um dann gleich vom nächsten Ohrwurm "Father mine" in den Schatten gestellt zu werden. Auch "Straight out of hell", "Finaly rhyme" und das schnelle "Forgive and forget" bleiben wie Klebstoff in den Ohren hängen. "Last in line" ist übrigens keine DIO-Coverversion, aber hätte auch dem leider viel zu früh verstorbenen Meister zur Ehre gereicht. Die Hymne "Heavy Metal Sons" schließt ein Top-Album würdig ab.



The third album from KING LEORIC, a band from Lower Saxony, is as strong as the two albums before, maybe even better. The influences have a range from GRAVESTONE to MANOWAR. The strong vocals (Jens Wunder) fit perfect to the really catchy compositions which will stay in your ears for days.
The Kindergarten-Coverartwork reminds me on 1985 private pressings, so it transports exactly the feel of the music. It could have been made 30 years ago, but of course it has a better production and so the sound shows that its from 2013. For all fans of true German Heavy Metal this is a must have. Listen to the songs "Lingua Regis", "Straight out of hell" or "Time steals your days" and you will know exactly what I mean. German Metal at its best.

Tracks
1. Master of the Kings 04:12
2. Time Steals Your Days 02:46
3. Lingua Regis 05:22
4. Awaiting Armageddon 04:26
5. Father Mine 03:18
6. Let It Loose 02:58
7. Straight Out of Hell 05:01
8. Forgive and Forget 05:57
9. Final Rhyme 04:10
10. Last in Line 03:30
11. Heavy Metal Sons 04:44

Created / updated: 2013-06-13
Stefan Riermaier