Arakain: Labyrint

Year2006
Label/DistributionSony
FormatCD
Musical stylePower Metal
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Review

Ein Brett legen ARAKAIN mit "Labyrint" vor. Seit "Farao" war ich von den musikalischen Leistungen der Band nicht mehr so angetan. Natürlich lag das auch am Weggang des Gesangsgottes Ales Brichta, aber man muß zugeben, daß Honza seine Sache gut macht. ARAKAINs Sache war schon immer sehr harter Power Metal (wer unbedingt einen Vergleich braucht: ATTACKER aus USA) und ein Song wie "Vir" ist sicherlich mit das beste, was man in diesem Bereich zu Stande bringen kann. Für mich waren ARAKAIN immer die Antwort auf die ersten Scheiben der polnischen Legende KAT, wenngleich KAT leider nach "Ballady" nie mehr an die alten Glanzzeiten heranreichten. ARAKAIN haben seit ihrem Überhit "A page Satanas" kaum mehr so eingängig agiert wie auf "Labyrint", wenngleich nicht alles Gold ist, was hier glänzt. Unter die 13 Songs haben sich einige Lückenfüller eingeschlichen. Immer dann, wenn die Band versucht Thrash-Metal-Elemente einfließen zu lassen, wird es eher langweilig. So steht überflüssiges neben ganz starken Songs (z.B. "Hledani"). Tracks wie "Dabelska Hra" haben Hymnencharakter, weshalb ich mich frage, warum man die CD wirklich auf 50 Minuten aufblähen mußte. 30 hättens getan. Natürlich kann man ALES BRICHTAs 2006er CD nicht direkt dagegenstellen, da es keinen Sinn macht melodischen Metal mit Power Metal zu vergleichen. ALES BRICHTA hat meines Erachtens eeinen Meilenstein des melodic Metal mit "Andel Posledniho soudu" herausgebracht. ARAKAINs "Labyrint" ist sicherlich eine starke Scheibe und wäre ein Meilenstein des Power Metal, wenn, wie gesagt, ein paar Füller nicht wären.

Tracks
Vir
Demon
Prospektor
Tak uz to Vzdeji
Nastal Cas
Volny pad
Skryvam Svuj stin
Blaznuv Labyrint
Napoleon
Hledani
Dabelska Hra
Vinen
Ztracenej Svet

Created / updated: 2011-01-17
Stefan Riermaier