Astaroth: Na luz da conquista

Year1986
Label/DistributionAlpha Centauris
FormatLP, CD
Musical styleHeavy Metal
Additional info-
Rarity grading
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4 out of 6 - Incredibly rare!

Review

Classic Heavy Metal, quite well produced. A bit overloaded with guitarsolos to the debit of music. Not essential.


Wiederum ein beliebter Bandname, neben den Italienern geisterten auch polnische Thrasher unter dem Pseudonym ASTHAROTH (mit einem "H" mehr) und die ein oder andere Schwarzmörtelband in der Szene umher (auch nicht zu vergessen zwei äußerst schmackhafte Demo Tapes der US Bands ASTOROTH "Infinite Paths Of The Maze" und ASTHAROTH "Wisdom Of The Blind" - der Deinige). Die musikalische Nase vorne haben eindeutig die Brasilianer mit ihrer unbekümmerten, musikalisch erstklassigen Mittachziger-Metaldarbietung. Eine Toprarität zudem für das Gehege der Exotenmetall-Liebhaber aus dem Lande der perversesten Thrashbands aller Zeiten. Man schnüffle in diesem Zusammenhang auch nach VENUS, ZONA ABISSAL oder VIRGEM ATOMICA. Hat man sich erst einmal an die äußerst spartanische Produktion gewöhnt, darf man entzückenste Rhythmus- und Riffgebilde in sich aufsaugen, rasanter NWOBHM, der sich willig mit "medieval" US-Metal paart, MAIDEN's Debüt wird ebenso zitiert wie Stahlschnitzel aus der "Teenie-Ära" MANOWAR's. Ausgesprochen lecker hierbei zeigen sich die wahnwitzigen Bass-Sprints, entsprungen aus den Griffeln Eduardos. Vor allem der Titelsong ist ein episches Prachtgewächs, Gänsehautstimmung bis auf das Gebein. "Invasores de Aco" prescht wie ein geiler Skunk durch das Tschungelgebüsch, das wohlentwickelte- und dosierte Gesangesorgan Gutos tut sein Übriges. Überhaupt lässt sich auf diesem Vinylscheiblein, gekleidet in einem für brasilianische Verhältnisse fetten Cover, keine einzige minderwertige Note erlauschen, wenn da bloß diese infektiöse Produktion nicht wäre.

Tracks
Asas
La luz da conquista
Requiem para antillus
Invasores de Aco
O Alienado
Ruinas da existencia
Danca do fogo
Deuses Vencidos
Mentira aos ventos

Created / updated: 2012-08-25
Stefan Riermaier, Charly Reckendorfer