Greifenhagen: Only for the Night

Year1986
Label/DistributionWishbone
FormatLP
Musical styleMelodic Metal
Additional infoReleased only in Germany
Rarity grading
ShieldShieldShieldShieldShieldShield
1 out of 6 - Getting hard to find!

Review

Zu dieser Band gibt es relativ wenig Info Material, da in der damaligen Presse diese Schwedische / Tiroler Formation einfach unbeachtet blieb. Leider sind GREIFENHAGEN auch Live in unserem Raum kaum in Erscheinung getreten, was darauf schließen lässt, dass sich die Band schon bald nach Veröffentlichung von "Only For The Night" in alle Himmelsrichtungen zerstreut hat. Was zuerst bei diesem Album auffällt, ist das sehr schön gezeichnete Cover. Am Backcover präsentieren sich fünf perfekt gestylte Herren und ein Blick in die Tracklist beantwortet die Frage nach dem Stil dieser Band. Nun, man orientiert sich an L.A. Poser und Glam Bands, melodischer Metal würde es aber sicherlich am ehesten treffen. Zwar befinden sich darauf einige Niveaulose Durchhänger aber der Grossteil kann mit sauberer Gitarrenarbeit, starken Hooks und einem stimmlich gut bestückten Sänger brillieren. Höhepunkt ist das enorm wuchtige und bombastisch arrangierte "Rats". Leider fristet auch dieses Album ein trostloses Dasein in diversen Grabbelkisten und verstaubten Regalen - zeigt ein Herz und nehmt sie mit - teilweise wird sie nur für wenige Euro verkauft.



"Only for the Night" ist eine fast einwandfreie, gutklassige Heavy Rock Scheibe, an der mich nur zwei Sachen stören: der Einsatz eines Saxophons (dabei heißt der Titel des Songs doch anders...) und Sänger Sergio. Letzterer ist einfach zu rau und schwach für die wirklich ordentlichen Rock Songs, die mit catchy Riffs und wuchtigen, mehrstimmigen Refrains daherkommen. Die Produktion ist ganz ok, das Cover eher peinlich. Schade, aus der Band hätte schon was werden können. Kann man kaufen.

Tracks
1) Desolation Gang
2) Don't Play Your Saxophone
3) Only For The Night
4) Spitting The Licks
5) Teenage Forces

1) Rats
2) Bad Boys
3) Red Jack
4) Back Street
5) Rocket Seventeen

Created / updated: 2011-03-11
Charly Kogler, Stefan Wille